Kräutersalze / Gewürzsalze

 Chilisalz    Kräutersalz

 Tomatenwürzsalz   sowie Italienisches Salz ..........

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezepte

  • Kräuteröl

    Grundrezept:
    in eine helle Flasche
    einige Stengel gewaschene Kräuter geben
    mit Öl (bevorzugt kaltgepresstes Olivenöl)auffüllen
    die verschlossene Flasche an einem hellen Ort
    ca. 4 Wochen stehenlassen (nicht in die direkte Sonne stellen!)
    Danach das fertige Öl in eine dunkle Flasche umfüllen
    (ohne Kräuter, weil sonst das Öl zu schimmeln beginnt, wenn nach der Entnahme ein Teil der Kräuter nicht mehr vom Öl bedeckt ist!)

    Auf diese Art können verschiedene Kräuteröle hergestellt werden. Sehr geeignet sind Basilikum, Estragon, Rosmarin. Anstelle der Kräuter kann man auch frische Knoblauchzehen einlegen.



    Kräuteressig

    Grundrezept:
    siehe Kräuteröl - nur dass hier logischerweise Essig
    statt Öl zum Einlegen genommen wird.
    Man kann Weinessig, aber auch Apfelessig auf diese Art verfeinern.



    Kräuterpaste/Pesto

    100 g frische Kräuter (entweder von einer Sorte oder gemischt)werden sehr fein püriert, eventuell Knoblauch zugeben. Dann wird 10 g Salz zugegeben und 4 Eßl. Olivenöl. Diese Mischung sollte die Konsistenz eines Breies haben. Sie wird in ein möglichst dunkles Glas mit breiter öffnung gefüllt. Über diese Kräutermasse wird dann so viel Olivenöl gegossen, dass die Käuter gut 1 cm mit Öl bedeckt sind. Dieses Öl muss über die ganze Zeit des Verbrauches erhalten bleiben. Die Pesto darf nicht im Kühlschrank gelagert werden! Sie ist ca. 1/2 Jahr haltbar. Verwendung findet die Pesto in Soßen, Suppen, Salaten, als Grillsoße oder als Brotaufstrich.

    Verschiedene Mischungen:
    Schwarze Oliven mit Sardellen
    Liebstöckel mit glatter Petersilie
    Estragon mit Melisse
    Paprika, Tomaten und Knoblauch
    Basilikum und Oregano
    Knoblauch und Rosmarin



    Bärlauch Pesto

    Das Bärlauch Pesto wird ähnlich wie die anderen Kräuter Pestos gemacht. Da Bärlauch aber in den letzten Jahren in Mode gekommen ist, möchte ich hier extra noch einmal darauf eingehen.

    100 g frische Bärlauchblätter (feinschneiden)
    40 g Pinienkerne
    150 ml Olivenöl
    100 g geriebenen Parmesankäse
    etwas frischen Pfeffer aus der Mühle
    auf Salz kann sehr gut verzichtet werden!!!

    Die Bärlauchblätter mit den Pinienkernen und dem Olivenöl pürieren.
    Parmesan und Pfeffer dazugeben. In ein dunkles Glas füllen, 1 cm Olivenöl darüber, so ist es ca. 1 Monat im Kühlschrank haltbar.

    In Abwandlung kann man das Pesto auch mit Walnüssen und Walnussöl machen (anstelle von Pinien und Olivenöl).



    Kräuterbutter

    250 g Butter
    ca. 2 Hände voll frischer Kräuter
    3-4 Knoblauchzehen
    einige Tropfen Zitronensaft
    Prise Salz und Pfeffer
    Zuerst werden die gewaschenen Kräuter und die Knoblauchzehen sehr fein gehackt. (In meinem modernen Hexenhaushalt benutze ich dazu eine elektrische Kräutermühle.) Dann wird die Butter, die nicht zu kalt sein darf, mit den restlichen Zutaten in einem Mixbecher mit einem Pürierstab durchgemischt, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben. Welche Kräuter man dazu benutzt ist auch hier wieder Geschmackssache. Aber Liebstöckel (das Maggikraut) sollte bei Kräuterbutter auf keinen Fall fehlen. Sie schmeckt auch sehr gut, wenn man zum größten Teil Liebstöckel nimmt.



    Frankfurter Grüne Soße

    Grüne Soße ist eine hessische Spezialität, von der es heißt, dass schon Goethe sie besonders geliebt hat. Es soll aber nicht wahr sein, dass Goethes Mutter Aja die "Grie Sooß" erfunden hat, wie oft behauptet wird. Rezepte gibt es bestimmt so viele, wie es Hessen gibt :-)

    Zuerst hier dennoch das angebliche Originalrezept nach Goethes Mutter (ob sie die "Grie Sooß" nun erfunden hat oder nicht!) Dieses Rezept wurde mir von Robert Locksley zugeschickt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte!

    Kräuter: Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer, Borretsch. Dazu 2 harte Eier, 1 Gewürzgurke, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Senf, abgeriebene Schale u. Saft 1/2 Zitrone, Pfeffer, Salz u. Mayonnaise. Alles gut hacken mit Zitronensaft, Senf und Mayonnaise zu einer Soße verrühren.

    Grundregel für alle Rezepte ist aber: 7 Kräuter müssen es mindestens sein!!! Welche das dann sind, das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen oder dem Kräuterbeet. Es gibt aber auch fertige Kräuterpakete für Grüne Soße, diese enthalten dann im Allgemeinen: Petersilie, Pimpinelle, Schnittlauch, Kresse, Kerbel, Sauerampfer und Borretsch - Also die gleichen Kräuter, die Aja Goethe genommen haben soll! Gut geeignet sind aber außerdem Liebstöckel, Dill, Zitronenmelisse, Estragon, Oregano, Bohnenkraut, Thymian oder man kann auch Gundermann dazugeben, auch junge Löwenzahnblätter oder junge zarte Blätter der Schafgarbe. Eine ganze Reihe von Wildkräutern eignen sich als Beigabe zur Grünen Soße.
    Auch was die Zubereitung der eigentlichen "Soße" betrifft gibt es die unterschiedlichsten Varianten, die von schwerer Mayonnaise bis zu fettarmen Joghurt reichen.
    Deshalb stelle ich hier einfach meine eigene Variante vor:

    ca. 400 bis 500 g Kräuter
    2 Eier
    500 g Magerquark
    1 Joghurt
    1 Sauerrahm
    Salz/Pfeffer

    Die Kräuter hacke ich sehr fein (andere bevorzugen auch grob gehackte Kräuter) dadurch nimmt die Soße dann auch ihre typische grüne Farbe an. Gebe dann ebenfalls 2 sehr feingehackte Eier dazu und rühre den Magerquark, das Joghurt und den Sauerrahm unter. Wer die Soße flüssiger mag, der kann etwas mehr Joghurt unterrühren. Dann wird die Soße abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und sie sollte dann noch mindestens 2 Stunden durchziehen, damit sich der volle Geschmack der Kräuter entfalten kann. Sie passt hervorragend zu Tafelspitz oder Ochsenbrust. In meinem Hexenhaushalt wird sie aber rituell jedes Jahr Gründonnerstags gemacht. Und es gibt dazu Pellkartoffeln und die aufgeplatzten Ostereier, die sich zum Färben nicht geeignet haben :-)

     

    Aphrodisierende Kressesuppe

    Diese Suppe ist sehr geeignet als Vorspeise für ein Candle-Light-Dinner für zwei Personen. Der Kresse werden jede Menge aphrodisierende Wirkungen nachgesagt. Mit Sicherheit ist sie aber sehr gesund und schmackhaft :-)

    1 Gemüsezwiebel
    2 Eßl. Mehl
    3/4 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
    2 Pakete Kresse
    1 frische rote Pepperoni oder Pfefferschote (scharf)
    200 ml Sahne
    1 Eigelb
    Muskatnuss
    1/2 Teel. Liebstöckel (getrocknet)
    Chillipulver
    Salz
    1 Glas trockenen Weißwein
    2 Tomaten

    Die Zwiebel fein würfeln und in zerlassener Butter andünsten bis sie glasig ist. Mit dem Mehl kurz anschwitzen lassen. Die Brühe mit der Chillischote zusammen aufkochen und dann zugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen.

    Einige Kresseblätter zur Dekoration zur Seite geben, die restliche Kresse fein pürieren mit dem Pürierstab oder Mixer. Die Kräuter jetzt in die Brühe geben.

    Dann die Sahne unterziehen. Jetzt mit Chillipulver nachwürzen, außerdem eine große Prise Muskatnuss reiben und beifügen und salzen und noch einen halben Teelöffel Liebstöckel beigeben.

    Die Suppe etwas abkühlen lassen, damit sie nicht mehr kocht. Jetzt das Eigelb unterrühren.

    Die Tomaten heiß überbrühen, häuten und dann in kleine Würfel schneiden. In jede Suppentasse eine fein gewürfelte Tomate geben und dann mit der Kressesuppe aufgießen. Noch einige frische Kresseblätter darüber geben - fertig!



    Bärlauch Cremesuppe

    Bärlauch vertreibt den Finterfrust! Eine köstliche Suppe zur Walpurgisnacht oder zum Frühjahrsbeginn

    1 Bund Bärlauch (ca. 300 g)
    1 kleine Zwiebel
    2 El Butter
    1/2 l Gemüsebrühe
    1/8 l Schlagsahne
    Salz, Pfeffer
    Bärlauch und Zwiebel fein hacken. Ca. 1. Löffel Bärlauch besonders fein hacken und zur Seite stellen. Die Zwiebel in der Butter glasig dünsten; Bärlauch dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Aufkochen lassen, dann die Schlagsahne einrühren und mit dem Mixstab fein pürieren; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in Teller verteilen und in jeden Teller ein wenig mit den feingehackten Bärlauchblättern garnieren.



    Brennesselsuppe

    Diese Suppe ist ebenfalls für das Frühjahr geeignet um unseren Körper zu entschlacken und unser Blut zu reinigen.
    2 Eßl. Butter
    1 Zwiebel (fein gehackt)
    2 Hand voll Brennesselblätter (nur die zarten Spitzen)
    1 l Gemüsebrühe,
    3 Kartoffeln (gerieben)
    Die Zwiebel in der heißen Butter glasig dünsten, die Brennesselblätter dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Jetzt die Kartoffeln in die Brühe reiben und alles 20 Min, köcheln lassen. Mit dem Pürrierstab pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

     

  •  Kartoffelsalat mit Gundermann

    2 kg festkochende Kartoffeln
    1 große Gemüsezwiebel
    1 Tasse sehr kräftige Gemüsebrühe ("Würzel" von Bruno Fischer)
    etwas Salz und Pfeffer
    2-3 Eßl. Essig
    1 Tasse Sonnenblumenöl
    4-5 Gundelreben


    Die Gundelreben oder auch Gundermann genannt wachsen an vielen Stellen. Bei mir wachsen sie wild im Garten. Das ist natürlich besonders praktisch, wenn man sie bei Bedarf dort frisch holen kann.


    Wie man Kartoffeln kocht, brauche ich wahrscheinlich nicht erklären. Für Kartoffelsalat sollte man sie allerdings nicht zu weich kochen und sollte auch auf eine festkochende Sorte achten.

    Die gekochten Kartoffeln erkalten lassen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel feinwürfeln und über die Kartoffeln geben. Etwas Salz und Pfeffer darüber geben und den Essig dazu schütten. Jetzt die erhitzte Gemüsebrühe über den Salat geben. Neuerdings nehme ich die Klare Suppe "Würzel" von Bruno Fischer (Danke - Johannes!!). Diese schmeckt nicht nur sehr gut, sondern verleiht den Kartoffeln auch eine wunderschöne gelbe Farbe, besonders dann, wenn man ihn noch 2 bis 3 Stunden durchziehen läßt. (Natürlich kann man auch eine andere Gemüsebrühe verwenden.) Jetzt mische ich den Salat einmal kräftig durch und gebe dann erst das Öl dazu.

    Die Gundelreben waschen, die Blätter abzupfen und mit dem Kräutermesser hacken. Es sollten schon mindesten 3 bis 4 Eßlöffel Gundermann über den Salat gegeben werden, damit sein kräftiges Aroma auch gut zur Geltung kommt. Jetzt den Salat noch einmal kräftig durchmischen!



    Soleier mit Kräutern und Chilli

    Diese wunderbare Sache mache ich immer für Silvester. Wobei ich mich allerdings nicht an die Zeitangabe halte, die Eier 4 Tage vor dem Verzehr zuzubereiten, denn dann wäre keines mehr übrig :-)

    Man koche 20 Eier (hartkochen - also ca. 10 Minuten)
    schichte diese in ein großes Glas, eine Bowleschüssel oder was man da so hat, dann koche man einen Sud aus

    1/2 Liter Essig (Knoblauchessig, Kräuteressig - was vorhanden)
    1/2 Liter Wasser
    5 Eßl. Salz
    3 Loorbeerblätter
    3 getrockneten Chillischoten
    3 geschählte Knoblauchzehen
    2 Teelöffel Rosmarin, oder einen frischer Kräuterstang - eventuell auch Thymian
    einige Pimentkörner, Pfefferkörner, Wacholderkörner

    Auf alle Fälle sollten es Chillischoten/Knoblauch/Essig und Salz sein ... ich variere da immer - je nachdem, was so vorhanden ist.

    Diesen Sud ca. 7 Minuten köcheln.

    Die fertigen Eier leicht anklopfen, so dass sie überall "angedatscht" sind - in das Glas füllen und mit dem abgekühlten Sud übergießen. Dann sollte das Ganze ca. 4 Tage stehen - aber ich schwöre - es schmeckt schon nach ein paar Stunden einfach nur göttlich :-) Und aus diesem Grund mache ich die Soleier auch immer nur einen Tag vor der Feierlichkeit ... sonst wären nämlich keine mehr über :-)


  • Löwenzahnsalat

    Man nimmt dazu die kleinen zarten Blätter des Löwenzahns, teilweise bekommt man ihn auch schon im Gemüseladen oder auf dem Markt zu kaufen.
    Die Löwenzahnblätter in lauwarmen Wasser waschen und anschließend trocken schleudern.
    50 g Speckwürfel in Ölivenöl knusprig braten und abkühlen lassen. Die Speckwürfel über dem Löwenzahn verteilen und dann mit Essig, Öl, Pfeffer und Salz vermischen.



    Irische Zwiebelmarmelade

    1 kg rote Zwiebeln
    1 Glas Rotwein (ca. 200 ml)
    500 g Gelierzucker 1:2
    1 Eßl. gehackte Zitronenmelisse
    1/2 Teelöfel zerstoßener Kümmel

    Die Zwiebeln schälen und würfeln und mit dem Wein leicht aufkochen. Gewürze und Gelierzucker hinzufügen. 3 -4 Minuten köcheln lassen. In saubere und heiß ausgespülte Marmeladengläser füllen und die Gläser auf den Kopf stellen.

    Dieses Rezept wurde mir von einer Leserin meiner Seite zugeschickt, die dieses Rezept aus Irland mitgebracht hat - Danke Sonja!
    Ich habe das Rezept gleich nachgekocht und für lecker befunden. Die Marmelade passt gut zu vielen Käsesorten, kann aber auch zu Wild oder Rostbeaf gereicht werden. Man kann sie auch zum Fondue reichen oder damit Soßen verfeinern.



    Klassische Tomatensoße

    2 Zwiebeln
    2 Möhren
    2 Knoblauchzehen
    4 kleine Dosen Tomaten in Stücken
    1 kleine Dose zweifach konzentriertes Tomatenmark
    2 Eßl. Zucker
    2 Eßl. Balsamico Essig
    Salz, Pfeffer
    1 Bund Basilikum

    Zwiebeln, Möhren und Knobi in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Ca. 2 Eßlöffel Zucker über die Zwiebeln geben und diesen leicht karamelisieren lassen. Dann die Tomaten dazugeben und das Tomatenmark. Mit 1 bis 2 Tassen Wasser auffüllen. Salz, Pfeffer und Essig zugeben und kurz aufkochen lassen. Dann auf kleinster Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch immer mal umrühren, evtl. Wasser auffüllen.
    Jetzt mit dem Stabmixer alles fein pürieren. Den Bund Basilikum hacken und kurz vor dem Servieren in die Soße geben. Nochmals mit Salz, Zucker, Pfeffer und Essig abschmecken und zusammen mit einem Salat zu Spaghetti reichen.

     

  • Likörzubereitung


    Brombeerlikör


    200 g reife Brombeeren
    150 g weißen Kandis
    1 Stange Zimt
    alles in eine große Glasflasche schichten
    1 Flasche Korn (38%)darüber gießen (Brombeeren müssen bedeckt sein). Die Flasche gut verschließen und 6 - 8 Wochen an einen kühlen Ort stellen. Ab und zu umrühren (oder vorsichtig schütteln).
    Dann durch Filterpapier gießen und in Flaschen abfüllen. Noch einige Wochen durchziehen lassen. Bei mir wird der Brombeerlikör meistens zu Weihnachten geöffnet ... in seltenen Ausnahmefällen auch schon mal etwas früher :-)


    Brombeersherry

    500 g Brombeeren
    250g feiner Zucker
    1 Flasche Sherry Amontillado (halbtrocken)
    1/8 l Weinbrand (bevorzugt spanischen)
    Die gewaschenen Brombeeren lagenweise mit dem Zucker in eine Schüssel geben und leicht stampfen. Stehenlassen bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Diese Mischung in eine bauchige Flasche füllen und mit dem Sherry aufgießen. Die Flasche eine Woche lang an einem dunklen Ort durchziehen lassen. Häufig schütteln ! Jetzt erst den Weinbrand zugeben und den Likör noch 4 Wochen reifen lassen. Durch ein Leinentuch filtrieren und in Flaschen oder Karaffen füllen. Und dann gut vor der besten Freundin verstecken !!! :-))



    Schlehenlikör

    1200 g Schlehen
    750 g Zucker
    1 Vanilleschote
    1 l Korn (38 %)
    Die Schlehen waschen und trockenreiben. Mit einem Zahnstocher jede Frucht 4 bis 5 mal einstechen. Die Schlehen lagenweise mit dem Zucker in eine große Flasche füllen. Die aufgeschlitzte Vanilleschote dazugeben. Mit dem Alkohol auffüllen und dann ca. 8 Wochen reifen lassen. Zwischendurch gut durchschütteln. Wenn er durch einen Kaffeefilter gegossen und in Flaschen gefüllt ist, sollte auch dieser Likör gut versteckt werden!! :-))



    Magenbitter


    Zehn verschiedene Heilkräuterzweige, wie
    Melisse, Pfefferminze, Estragon, Basilikum, Rosmarin, Beifuss, Thymian, Oregano, Schafgarbe, Salbei, werden mit 1 Liter Schnaps (Korn 38%) ausgezogen.
    Der Zusatz von 10 g Anis oder Fenchel ergänzen das milde Aroma. Nach ca. 14 Tagen abfiltern und in dunkle Flaschen füllen. Dieser Kräuterlikör ist verdauungsfördernd und besonders nach fetten Speisen sehr hilfreich.



    Eierlikör

    Ein wenig ist er ja aus der Mode gekommen. Und man kann dieses Rezept auch nur dann machen, wenn man garantiert frische Eier von absolut glücklichen Hühnern hat.

    6 Eigelb
    300 g Zucker
    1 P. Vanillezucker
    170 ml Kondenzmilch (10%)
    1/4 l Kirschwasser oder Zwetschgenwasser

    Eigelb mit Zucker und Milch mit dem Mixer schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann den Schnaps dazugeben und im Kühlschrank einen Tag kalt stellen.



    Hexentränke für Hexenfeste

    Walpurgisnachtbowle

    Diese Bowle mache ich jedes Jahr zur Walpurgisnacht. Sie ist besser als jede Flugsalbe ! :-)
    Allgemein wird sie Maibowle oder Waldmeisterbowle genannt. Waldmeister entfaltet sein Aroma nur bis etwa Mitte Mai. Sobald er zu blühen anfängt, ist seine Zeit vorbei. Manchmal kann man das duftende Kraut auf dem Markt erstehen. Aber besser ist es natürlich das Kraut selbst im Wald zu suchen. Es wächst gerne in lichten Buchenwäldern.
    Und nun das Rezept:
    Auf 1 Liter Weißwein kommen ca. 5 g Waldmeisterkraut (ohne Blüten) und etwa 30 - 40 g Zucker.
    Zuerst eine Flasche Wein mit dem Zucker und den Kräutern ansetzen und zugedeckt ca. 3 Stunde stehen lassen. Dann die Kräuter wieder herausnehmen (bis auf einen kleinen Rest und die Bowle mit einer Flasche Sekt oder Champagna aufgießen. In der Walpurgisnacht kann es auch Champagna sein!! :-)
    Auch durch die Zugabe von Zitronenmelisse oder Pfefferminzblättern kann die Maibowle einen erfrischenden Geschmack erhalten.



    Hessische Walpurgisnachtbowle

    Die hessische Variante der Maibowle wird natürlich mit Apfelwein angesetzt.

    Auf 1 Liter Apfelwein nehmen wir ca. 5 g Waldmeisterkraut - es kann übrigens ruhig schon ein wenig welk sein, dann kommt das Aroma noch besser zum Tragen - 5 Eßlöffel Zucker und ca 5 Scheiben Zitrone. Das ganze lassen wir 3 Stunden ziehen. Die Kräuter entfernen und kaltstellen. Man kann die Bowle mit Zitronenlimonade aufgießen oder pur trinken. Schmeckt "hessisch gut" :-)



    Holundersekt

    5 l Wasser
    750 g Zucker
    1/8 l Essig
    Saft einer Zitrone
    8 frische Holunderblüten ohne Stiel

    Alle Zutaten vermischen und ca. 8 Tage unter gelegentlichem Umrühren ziehen lassen. Dabei stellt sich eine leichte Gärung ein. Jetzt wird der Sekt filtriert und entweder in Karaffen gefüllt, der Gärungsprozess geht noch etwas weiter und der Sekt ist ca. 1 Woche später genussfähig. Man kann aber auch den Sekt in Flaschen füllen, diese verkorken und (wichtig!!!) auch verknoten. Dann die Flaschen stehend mit dem Flaschenkopf nach unten lagern. Längeres Lagern vertieft den Geschmack.
    Wobei ich darauf hinweisen will, dass diese Methode gewisse Gefahren birgt. Falls der Gärungsprozess noch nicht weit genug abgeschlossen ist beim Verkorken der Flaschen, kann es leicht passieren, dass die Flaschen explodieren. Ich habe einmal erlebt, wie mir im Keller 10 Flaschen in die Luft gefolgen sind. Seither wird der Sekt bei mir nur noch frisch serviert:-)
    Dieses Getränk eignet sich gut für Grillpartys und Gartenfeste im Juni, Anfang Juli, wenn die Holunderblütenzeit ist.



    Hexenblut - alkoholfrei!

    Dieser Punsch ist für alle Hexen, die keinen Alkohol mögen, anstelle des Besens den Turbosauger fliegen wollen - oder auch für Hexenkinder!

    Sieht aus wie Blut - und schmeckt soo gut!!! :-)

    Alle Zutaten in ein Bowlegefäß oder einen großen Saftkrug geben:

    1 1/2 Liter (2 Flaschen) Blutorangensaft von Granini
    1 1/2 Liter Hagebuttentee (bereits abgekühlt und gesüßt)
    den Saft von zwei ausgepressten Orangen

    Das Bowlengefaß mit Orangenschalenspiralen verzieren - fertig!!
    Hexenblut gibt es bei uns an jedem Kindergeburtstag und ist immer der Renner. Aber auch an Silvester oder anderen Festtagen sind meine Kids begeistert, wenn sie ihre eigene Bowle haben.




    Krötenschleim

    3 Bananen
    3 l Milch
    Saft einer halben Zitrone
    Zucker nach Belieben

    3 Bananen mit dem Pürierstab oder mit der Gabel zerdrücken, mit etwas Zucker abschmecken, den Saft einer halben Zitrone dazugeben und mit 3 Litern Milch auffüllen.



    Zischender Hexenkessel

    Man nehme einen schönen großen kupfernen Hexenkessel (zur Not tut es natürlich auch ein Bowlegefäß oder ein Kochtopf) und füllen in diesen:

    1 große Portion Eiswürfel
    1 l erkalteten und gesüßten Pfefferminztee
    den Saft einer halben Zitrone
    2 Flaschen Zitronenlimonade
    Zum Schluß noch einige Blätter frischer Pfefferminze

    Für Hexen ohne Turbobesen kann auch eine Flasche Limonade durch eine Flasche Asti ausgetauscht werden!



    Holundersirup

    Dieses Rezept wurde mir von Christiane Gruber geschickt, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte!!
    12-15 Blüten, 3 Liter Wasser, 2 kg feinster Zucker, 3 ungespritze Zitronen, 60 Gramm Zitronensaäure Dolden ausschütteln, um eventuelle Insekten zu entfernen. Den groben Stengel abschneiden. Die Dolden mit den in Scheiben geschnittenen Zitronen in ein mind. 5 Liter fassendes Gefäss füllen. Parallel dazu das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker einrühren. So lange kochen, bis die Lösung ganz klar erscheint. Eine Tasse voll von der Lösung entnehmen und die Zitronensäure darin auflösen. Aufgelöste Zitronensäure zum Zuckerwasser geben und alles vorsichtig über die Blüten giessen. 5 Tage lang abgedeckt stehen lassen. Anschließend die Flüssigkeit filtrieren und in saubere Gläser abfüllen.
    Verwendung: Eiskaltes Wasser mit einem Schuss Holundersirup verfeinern oder einen Schuss ins Mineralwasser geben. Kinder lieben diesen Saft.
    Falls sich kleine Klümpchen gebildet haben, ist es ganz normal (verklumpter Bluetenstaub). Bei kühler Lagerung der Flaschen hält sich der Vorrat bis zur nächsten Ernte.



    Frau Holle

    Wer den Holundersirup schon gemacht hat, kann ihn hier zu einem köstlichen Getränk verwenden. Man kann den Holundersiurp aber auch käuflich erwerben.

    1 Kugel Vanilleeis
    2 Eßl. Schlagsahne
    100 ml Milch
    1-2 Eßl. Holundersirup

    Vanilleies, Sahne und Milch im Mixer cremig schlagen. Den Holungersirup dazugeben und mit einem langen Löffel vorsichtig unterziehen.



    Erdbeerbowle mit Ysop


    1 Pfund Erdbeeren
    3-4 Ysop-Stängel
    50 g Zucker
    2 Flaschen trockenen Weißwein (gut gekühlt!)
    1 Flasche Prosecco (ebenfalls gut gekühlt)

    Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Ysop waschen, kurz mit dem Fleischhacker über das Kraut schlagen (damit mehr Aroma austreten kann).
    Erdbeeren, Kräuter, Zucker und einen halben Liter Wein vermischen und 2 bis 3 Stunden (notfalls reicht auch eine Stunde) ziehen lassen.
    Dann das Kraut entfernen und die Bowle mit dem restlichen Wein und dem Prosecco aufgießen.



    Teufelstrank - extra scharf!!!

    Das ist kein Drink für schwache Nerven

    2 cl Himbeersirup
    mindestens 12 Tropfen Tabasco
    6 cl Vodka (natürlich russischer!!! mit mindestens 40 %)

    Man benötigt dazu schmale und hohe Schnapsgläser

    in diese füllt man die 2 cl Himbeersirup
    darauf werden mindestens (!!!) 12 Tropfen Tabasco geträufelt
    dann wird das Glas mit 6 cl Vodka aufgefüllt.

    Vorsicht beim Eingießen: Himbeersaft, Tabasco und Vodka sollen sich nicht vermischen - sondern es gibt richtigenfalls ein Getränk, wo unten der rote Saft ist, darüber ist der ausgeflockte Tabasco - und der Rest im Glas besteht aus reinem, klaren Vodka ... Man sollte das Ganze auf Ex trinken ... teuflich scharf und himmlisch süß zugleich :-) ... und absolut nix für trinkschwache Gemüter :-)




    Holunder-Glühwein

    Ein Getränk für die kalte Jahreszeit und eine gesunde Variante des Glühweins. Einfach Holundersaft und Rotwein zu gleichen Teilen mischen und mit Glühweingewürzen wie Zimt, Nelken, Sternanis, Zitronenschalen würzen - und nach Geschmack süßen. Alles nur erwärmen, nicht kochen lassen, da sich sonst der Alkohol verflüchtigt.



    Pilzgerichte

    Auch Pilzesammeln gehört natürlich in das Hexenjahr. Im Herbst, wenn die Kräuter und Beeren gesammelt sind, bilden die Pilze den Abschluss im Hexenjahr. Pilze sammeln ist vielleicht ein wenig gefährlicher als das Kräutersammeln. Deshalb rate ich Pilze nur dann zu sammeln, wenn man sie wirklich kennt.

    Dennoch stammen die meisten sogenannten Pilzvergiftungen nicht von wirklichen Giftpilzen, sondern von verdorbenen oder falsch zubereiteten Pilzen und sind deshalb eigentlich unter den Begriff Lebensmittelvergiftung einzureihen. Pilze sollten niemals aufgewärmt werden !! Und es sollen auch immer nur sauber geputzte und frische Pilze verwendet werden.



    Gebratene Pilze

    Dieses einfache und klassische Pilzgericht kann man als Beilage zu allerlei kurzgebratenem Fleisch servieren oder auch einfach alleine auf einer Scheibe Toast oder Bauernbrot.

    Am besten schmeckt es, wenn man eine schöne Mischung aus Pilzen hat, wie Steinpilze, Rotkappen, Hexenröhrlinge, Maronen und so weiter. In die Pfanne kommt, was man gefunden hat.

    Eine Zwiebel kleinwürfeln und in Margarine (oder Öl) anbraten, die kleingeschnittenen Pilze dazugeben und 20 bis 30 Min. durchbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen - ich nehme auch gerne noch etwas Kümmel und Knoblauch dazu.

    Als kleine Abwandlung kann man auch noch 1 bis 2 Eier dazugeben.



    Pilz-Toast mit Ei

    Die Schwammerln so wie oberen Rezepte für gebratene Pilze zubereiten - aber das Ei nicht an die Pilze geben! Eine Scheibe Bauernbrot in einer Pfanne mit Butter anbraten, auf dem Brot die gebratenen Pilze verteilen. Darüber kommt ein fertig gebratenes Spiegelei. Meine Kinder geben darüber auch noch Ketchup - aber das ist Geschmackssache.


    Steinpilzschnitzel


    Dieses Rezept kann leider nur in ganz besonderen Jahren gekocht werden, da man dazu feste, ziemlich große Steinpilzkappen braucht oder auch Rotkappen oder Hexenröhrlinge. Leider sind große Pilze oftmals von Würmern befallen und können dann natürlich nicht genommen werden.

    Die Kappen der Pilze werden in Streifen geschnitten (ca. fingerdick). Die kleinen Pilzschnitzel werden dann mit Salz und Pfeffer gewürzt und anschließend in Ei und Semmelmehl gewendet (also paniert wie ein normales Schnitzel) und in Butter - ich selbst finde Olivenöl besst - kurz ausgebacken.



    Schwammerlbrühe

    ca 1 Pfund gemischte Pilze
    etwas Butter
    2-3 Eßl. Mehl
    1 gehackte Zwiebel
    1 l Fleischbrühe oder Gemüsebrühe
    1 Becher Sahne
    Salz & Pfeffer

    Die geputzten Pilze in feine Scheiben schneiden. Butter erhitzen und die Zwiebel andünsten, die Pilze dazugeben und weiterdünsten bis der Saft der Pilze eingezogen ist, mit Mehl bestäuben, schnell verrühren und mit der Brühe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 Min. köcheln lassen. Am Schluß die Sahne zugeben.



    Pilzrahmsoße mit Rindfleisch

    Ein mageres Stück Rindfleisch wird mit Suppengemüse gekocht. Das Fleisch dann in Scheiben schneiden und die Brühe durchsieben. Separat dünsten wir eine Zwiebel an, die wir dann mit 1/2 l der Rindfleischbrühe aufgießen, diese etwas einkochen lassen und dann die geputzten und kleingeschnittenen Pilze (am besten eignen sich Mischpilze) dazugeben. Die Menge der Pilze hängt davon ab, wie viele wir gefunden haben :-), aber normalerweise sollten es schon 2 Doppelhände voll sein. Auf kleiner Flamme ca. eine halbe Stunde köcheln lassen, damit die Pilze auch richtig durchgaren. Dann wird die Pilzbrühe mit einem Becher Sahne aufgefüllt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

    Die Soße wird über die Rindfleischscheiben gegeben. Dazu reicht man am besten Kartoffelklöße oder Semmelknödel.



    Steinpilz Pizza


    Wenn das Pilze sammeln einmal nicht ganz so erfolgreich war, so dass es für Pilzschnitzel nicht reicht, dann ist die Steinpilz-Pizza ein tolles Rezept, um aus den kleineren Erträgen ein vorzügliches Essen zu machen.

    Einen Pizza Teig herstellen, wie man es kann - oder nach meinem Rezept:

    500 g Mehl
    1 Hefewürfel
    etaws Zucker und Salz
    1 Eßl. Olivenöl ca. 1 große Tasse lauwarmes Wasser

    Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Kuhle machen und dort die Hefe zerbröckeln, etwas Zucker darüber streuen (Hefe braucht Zucker um aufzugehen!). Eine halbe Tasse Wasser auf die Hefe geben und den Vorteig ca. 20 Min. gehen lassen - mit einem Geschirrtuch abdecken.

    Dann 1 Teel. Salz zugeben und das restliche Wasser und den Teig mit den Knethaken auf höchster Stufe durchmixen. Das Öl zugeben und solange weiterrühren bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüssel löst - man bekommt dafür ganz schnell ein Gefühl, wann der Teig "gut" ist. Es ist ganz wichtig wirklich lange genug zu rühren - dann kann eigentlich nix mehr schiefgehen mit dem Teig!!! Hefeteig ist wirklich keine Hexerei - das Geheimnis ist einfach das lange Kneten (ich habe schon einige Mixer durchgeheizt:-). Dann den Teig 30 - 45 Minuten gehen lassen.

    In der Zwischenzeit die geputzten Steinpilze in kleine Scheiben schneiden und diese in heißem Olivenöl anbraten. Sie sollten wirklich sehr scharf angebraten werden. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15-20 Minuten bradeln lassen.

    Jetzt den Teig auf dem Backblech ausrollen. Eine Dose Pizza-Tomaten darauf verteilen, diese mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum würzen. Einige Knoblauchzehen darauf ausdrücken (das bleibt jedem selbst überlassen, wie viele ... aber sowohl Pizza als auch Pilze vertragen da schon einige :-)

    Dann sollte man die Pizza mit Salami oder Schinken belegen (bei der Pilz-Pizza ist weniger mehr - da wir ja den würzigen Geschmack der Steinpilze schmecken wollen!). Dann die gebratenen Pilze auf der Pizza verteilen.

    Darüber dann einen Mozarella-Käse verteilen und über die ganze Pizza noch einmal einen Beutel Reibekäse oder selbstgeriebenen Käse (Gouda/Edamer/Emmentaler ... was halt da ist).

    Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Pizza auf der untersten Schiene ca. 20-30 Min. backen



    Tortillini mit Pilzen in Tomatensoße

    500 g Mischpilze oder Steinpilze
    1 Zwiebel
    1 Eßl. Olivenöl
    200 g Schinkenspeck in Würfeln
    1 kl. Dose geschälte Tomaten
    500 g Tortellini
    Salz, Pfeffer

    Die Tortellini in Salzwasser oder Gemüsebrühe garen. In der Zwischenzeit eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden, mageren Schinkenspeck ebenfalls in kleine Würfel schneiden oder gleich fertige Schinkenwürfel nehmen. Die Zwiebeln in Olivenöl anbraten, die Schinkenwürfel dazugeben und dann die kleingeschnittenen Pilze zugeben. Das Ganze jetzt ca. 20 - 30 Minuten in der Pfanne braten bis die Pilze schön gebräunt sind. Dann mit den Tomaten aufgießen und noch ein paar Minuten auf dem Herd lassen. Mit Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.

    Die Tortellini abgeißen mit der Tomaten-Pilz-Soße begießen und mit Reibekäse bestreuen.




    Hühnerbrustfilet mit Pilzen

    500 g Mischpilze oder Steinpilze
    1 Zwiebel
    500 g Hühnerbrustfilet
    1 Becher Sahne
    1 Tasse Reis
    Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch

    Den Reis wie gewohnt kochen. In der Zwischenzeit die Hühnerbrust in kleinere Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit Olivenöl gut anbraten. In einer anderen Pfanne braten wir die Zwiebeln ebenfalls in Olivenöl an und geben dann die kleingeschnittenen Pilze dazu. Die Pilze sollten gut durchgebraten werden und die Flüssigkeit sollte verdunstet sein - dann mit einem Becher Sahne ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und - wenn man es mag mit frischem Knoblauch würzen. Die gebratene Hühnerbrust auf die Pilze geben und mit dem Reis servieren.

     

    Verschiedene Knödel-Spezialitäten

    Knödel oder in Hessen auch Klöße genannt sind eine wunderbare Beilage zu vielerlei Gerichten. Hier stellt ich meine Varianten der verschiedenen Semmelknödel vor, die in meinem Hexenhaushalt auf den Tisch kommen.

    Serviettenknödel

    500 g Mehl
    1 Würfel Hefe
    1-2 Brötchen
    1 Ei
    1 Teel. Salz
    1 gr. Tasse lauwarme Milch
    1 Prise Zucker

    Das Mehl sieben und in die Mitte eine Kuhle machen. Da hinein die Hefe brockeln und etwas Zucker auf die Hefe geben, dann die Milch zugeben und alles 20 Min. zugedeckt "gehen" lassen.
    In der Zwischenzeit die Brötchen (es können ruhig altbackene sein) klein schneiden. Wenn der Vorteig dann schön aufgegangen ist, die Brötchenwürfel, das Salz und das Ei hinzugeben. Jetzt mit dem Mixer (Knethaken) kräftig durchkneten bis ein homogener Teig entsteht. Aus diesem Teig werden 2 gleich große Rollen geformt. Diese müssen nun erneut abgedeckt 1/2 Stunde "gehen".

    Einen wirklich großen Topf nehmen und reichlich Wasser zum Kochen bringen. Einen Teel. Salz hinzufügen. Die beiden Knödelrollen in das kochende Wasser geben und sofort den Topf verschließen - auf höchster Stufe 10 Min. kochen lassen, dann einmal die Knödelrollen im Wasser umdrehen und den Topf sofort wieder verschließen und weitere 10 Min. kochen lassen. Jetzt beide Knödelrollen rausheben und sofort mit einem Tuch abdecken. Mit einem Zwirnfaden werden die Rollen jetzt in Scheiben geschnitten. Die Zubereitung ist einfach, doch man muss sich genau an die Zeitangaben und das starke Kochen halten, auch darf man nicht zwischendurch den Topf öffnen, sonst kann es passieren, dass die Knödel zusammenfallen. Bei uns heißen solche misssglückte Knödel dann "Klitschker".

    Aber im Normalfall hat man herrlich lockere Knödelscheiben, die man sofort servieren kann oder aber auch anderntags in ein Geschirrtuch oder eine Serviette hüllen kann und über Wasserdampf erwärmen kann.

    Diese Knödel passen hervorragend zu Enten- oder Gänsebraten, aber auch zu Sauerbraten, Schweinebraten etc.



    Mehlknödel

    500 g Mehl
    3 Brötchen
    1 Teel. Salz
    1 Messerspitze Backpulver
    3 Eier
    1 Tasse Sprudelwasser

    Die Brötchen kleinschneiden, die Eier dazugeben und nach und nach das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz zugeben. Das Sprudelwasser zugeben und durchkneten bis ein fester Teig entsteht.

    Aus diesem Teig werden 2 Rollen geformt und man läßt sie eine Viertelstunde ruhen.

    Einen großen Topf mit Wasser und einem Teel. Salz zum Kochen bringen. Die Knödelrollen hineingeben und bei geöffnetem Topf 25-30 Min. wallen lassen.

    Die Knödelrollen aus dem Topf nehmen und mit einem Zwirnfaden in Scheiben schneiden. Diese Knödel sind etwas fester in ihrer Konsistenz als die Serviettenknödel. Sie passen ebenfalls zu allen Gerichten, die mit Soße serviert werden.



    Semmelknödel

    300 g Brötchen
    300 ml heiße Milch
    1 gehackte Zwiebel
    100 g Butter
    2 Eier
    Salz, Pfeffer, Muskat, frische Petersilie & Majoran (oder andere Kräuter)

    Auch hier hier kann man natürlich altbackene Brötchen oder Weißbrot verwenden.

    Die Brötchen kleinschneiden und mit der kochendheißen Milch übergießen und ca. 20 Min. stehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln mit der Butter in der Pfanne bräunen (sie sollten richtig braun werden) und die Kräuter fein hacken.

    Zwiebeln, Eier, Kräuter und die Gewürze an den Teig geben und kräftig durchkneten. Wenn der Teig zu fest ist noch etwas Milch zugeben, wenn er zu feucht ist, kann man Semmelmehl dazugeben.

    Aus dem Teig werden kleine Knödel geformt. Diese werden in kochendes Salzwasser gegeben und bei offenem Topf ca. 15 Minuten ziehen lassen.

    Diese Knödel passen gut zu Schwammerlbrühe oder zu Gulasch.
     

    Gelee und Marmelade
    Auch hier muss wieder fleißig im Hexenkessel gerührt werden:


    Hagebuttenmarmelade "Hätscherbätsch"

    2 kg Hagebutten
    1 kg Gelierzucker
    Die Hagebutten von Blüten und Stielen befreien und gewaschen in einen Topf geben. Nur knapp mit Wasser bedeckt 20-30 Minuten kochen. Die Fruchtmasse durch ein Sieb streichen.
    Von diesem Hagebuttenmark 1 kg abwiegen und mit dem Gelierzucker vermischt 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann in vorbereitete Gläser füllen und sofort verschließen.



    Holunder-Apfel-Gelee

    Aus ca. 600 g reifen Holunderbeeren und ca. 500 g Äpfeln mit dem Dampfentsafter Saft machen. Das ergibt ungefähr:
    400 ml Holunderbeerensaft
    200 ml Apfelsaft
    mit
    1 Beutel Gelfix und
    900 g Zucker
    Saft, Gelfix und 2 Eßl Zucher unter ständigem Rühren aufkochen. Wenn der Saft sprudelnd kocht, den restlichen Zucker einrühren und alles noch einmal zum Kochen bringen. Wenn der Gelee durch und durch stark kocht (großen Hexenkessel nehmen, wegen der Gefahr des Überkochens!!) noch 1/2 Minuten (nach der Uhr!) unter Rühren sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in saubere Gläser füllen.
    Man kann auch Holundersaft alleine zu Gelee verarbeiten, wobei der Saft dann nicht so gut geliert und man mehr Geliermittel benötigt. Außerdem rundet der säuerliche Apfelsaft das Aroma sehr schön ab.



    Brombeergelee

    Ca. 2 kg Brombeeren (dampfentsaftet) ergeben ca. 1250 ml Saft.
    1250 ml Brombeersaft mit
    1 Beutel Gelfix und
    1250 g Zucker
    Saft mit 2 Eßl. Zucker und Gelfix aufkochen bis der Saft sprudelnd kocht. Dann den restlichen Zucker zugeben und noch einmal 1/2 Minute aufkochen lassen. Sofort in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen.



    Latwerg / Latwerch - Pflaumenmus


    5 kg Zwetschen
    1,5 Kg Zucker, etwas Zimt + Nelken (gemahlen)

    Zwetschgen oder Pflaumen entkernen und in einer Schüssel mit dem Zucker vermischen. Ab und zu umrühren bis der Zucker gelöst ist. Am besten über Nacht stehen lassen. Dann in einen großen Bräter oder einen anderen großen Topf füllen, der backofentauglich ist.

    Im Backofen bei ca. 200 Grad, 3-4 Stunden köcheln lassen. Ab und zu umrühren. (Aufpassen!!! Wenn man nicht aufpasst, kann das Ganze ordentlich anbrennen ... Seufz! :-)

    Wenn das Mus eingekocht ist, Zimt und Nelken unterrühren und sofort heiß in Gläser füllen.

    Man kann einige Kerne mitkochen, sie geben ein gutes Aroma, vor dem Abfüllen dann aber rausfischen :-)

    Wem das zu aufwendig ist, der kann auch Pflaumenmus einfach wie andere Marmelade mit Gelierzucker kochen. Das dauert dann nicht so lange. Sehr lecker schmeckt auch Pflaumengelee aus entsafteten Pflaumen - Zubereitung genauso wie die Geleerezepte für Apfelgelee oder Brombeergelee.



    Oma's Pfirsichmarmelade

    1 kg reife Pfirsiche
    800 g Zucker

    Die Pfirsiche schälen (wenn nötig vorher mit heißem Wasser überbrühen). Dann die Pfirsiche entsteinen und in kleine Streifen schneiden. Zusammen mit dem Zucker in einen Kochtopf geben. Ich nehme für dieses Rezept normalen Zucker, also keinen Gelierzucker - und es geliert auch so.

    Den Zucker im Topf bei kleiner Flamme langsam schmelzen. Dann das Ganze auf großer Flamme zum Köcheln bringen, dabei vorsichtig umrühren. Insgesamt ca. 1/2 Stunde. Wenn die Gelierprobe gut ausfällt wird die Marmelade sofort in saubere Gläser gefüllt und verschlossen.

    Gelierprobe geht so: Aus dem Topf einen Teeläffel voll Marmelade entnehmen und auf einen kalten Porzelanteller geben. Wenn die Marmelade dort nach kurzer Zeit geliert, ist die Konfitüre, Marmelade oder auch der Gelee gut.

    ANMERKUNG: Zu Großmutters Zeiten wurden die Pfirsichkerne mit dem Hammer aufgebrochen. Im Inneren befindet sich ein mandelähnlicher Kern. Diese Kerne wurden wie Mandeln auch geschält und gemahlen und dann der Marmelade beigegen. Aber VORSICHT: Die Pfirsichkerne enthalten wie auch Bittermandeln Blausäure. Pfirsichkerne werden aber wegen dem Aroma oftmals in der Marzipan- bzw. Perspiranzubereitung oder Konfitürenherstellung eingesetzt. Im privaten Bereich sollte man wegen der gesundheitlichen Risiken aber sehr vorsichtig sein und von der Anwendung dieser Kerne absehen. Sonst hat man vielleicht eine echte Hexenmarmelade :-)



    Holunderblüten-Gelee

    Ein wundervoll duftendes Gelee: Frau Holle - die Göttin im Glas sozusagen:-)

    Man sollte schön aufgeblüte Holunderdolden nehmen, die keine Insekten und keinen Schmutz enthalten und die an einem geschützen Ort wachsen, denn waschen sollte man die Holunderblüten nicht, weil Wasser das Aroma entzieht.

    Zutaten:

    ca. 10 frische Holunderblüten
    3/4 l Orangensaft
    eventuell Zitronensaft von 1/2 Zitrone
    500 g Gelierzucker 2 : 1

    Zubereitung:

    Die Holunderblüten werden in einen Tontopf gegeben und fest zusammengedrückt. Mit dem Orangensaft auffüllen und über Nacht abgedeckt stehen lassen. Am anderen Tag die Flüssigkeit durch ein Sieb abseien und die Blüten fest ausdrücken. Je nach Geschmack etwas Zitronensaft dazugeben.

    Den Saft in einen großen Topf geben und den Gelierzucker dazugeben. Alles unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

    Dann alles in saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen.

    Himbeer-Medaillons

    Für ca. 60 Stück (plus 60 Nusstaler):

    400 g Speisestärke
    1000 g Mehl
    400 g Zucker
    3 Eier
    3 Eigelb
    3 Päckchen Vanillezucker
    500 g Margarine
    250 g Butter

    Zum Bestreichen:
    1 Glas Himbeermarmelade
    Puderzucker zum Bestreuen

    Speisestärke, Mehl, Eier, Eigelb, Vanillezucker, Margarine und Butter in eine große Schüssel geben. Alle Zutaten kräftig kneten bis ein fester Teig entsteht. Diesen entweder über Nacht oder zumindest ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

    Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen mit einem Durchmesser von ca. 5-6 cm. Wer kein geignetes Förmchen zum Ausstechen hat, kann dazu auch ein Glas nehmen. Aus der Hälfte der Kreise machen wir Ringe, indem wir noch einmal einen kleinen Kreis aus der Mitte stechen (ca 1,5 bis 2 cm).

    8 - 10 Minuten bei ca. 200 Grad.

    Nach dem Auskühlen werden die Ringe mit Puderzucker bestreut. Auf die Kreise streichen wir die Himbeermarmelade und setzen dann einen Kreis drauf.



    Holundercremerolle


    Bei dieser gefüllten Biskuitrolle können wir wieder unser Holundersirup (Rezept siehe weiter oben!) zum Einsatz bringen - oder es eben auch hier fertig kaufen.

    Biskuit:
    4 Eier
    100 g Zucker
    1 Vanillezucker
    25 g Puderzucker
    75 g Mehl
    1/2 TL Backpulver
    Zucker zum Ausrollen

    Füllung:
    300 g Vollmilchjoghurt
    1/8 l Holundersirup
    8 Blatt weiße Gelantine
    200 g Schlagsahne

    Teig:
    Eier Trennen. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker weißcremig schlagen. Eiweiß mit Puderzucker steif schlagen und zu der Eigelbmasse geben.
    Mehl und Backpulver mischen und auf das Eiweiß sieben. Mit dem Schneebesen alles vorsichtig unterheben.
    Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen (200 Grad C, Umfluft 170 Grad C) 15 - 20 Minuten backen.
    Den Teig auf ein gezuckertes Handtuch stürzen, das Backpapier abziehen und die Teigplatte aufrollen.

    Füllung:
    Joghurt und Holundersirup mischen. Gelantine in kaltem Wasser einweichen und ausdrücken. Zusammen mit 2 Eßlöffeln Wasser in einem kleinen Topf bei milder Hitze auflösen. Dann unter die Joghurtmasse geben und kalt stellen.
    Wenn diese Masse fest wird, die steifgeschlagene Sahne unterheben.
    Biskuitrolle auseinander rollen und mit der Creme bestreichen, wieder aufrollen und im Kühlschrank fest werden lassen. Die fertige Biskuitrolle vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


    Rezepte für Halloween

    Kürbissuppe


    - Fruchtfleisch eines (mittelgroßen) Kürbisses
    - 150 g Butter
    - 1 bis 1 1/2 Liter Gemüsebrühe (bevorzugt auch hier: "Würzl von Bruno Fischer")
    - 1 Becher Schmand (es geht auch Saure Sahne oder Creme Fraiche, auch süße Sahne)
    - Salz, Pfeffer, Koriander, Ingwer
    - 4 Scheiben Toastbrot oder auch Bauernbrot
    - 1 handvoll Kürbiskerne

    Diese Suppe ist die Halloween-Suppe schlechthin. Der Kürbis wird natürlich fachgerecht ausgehöhlt, mit Augen, Nase und Zähnen versehen und beleuchtet ins Fenster gestellt! Mit dieser Suppe kann man jede Halloweenparty einleiten oder aber auch ein Abendessen im Kreise der Familie gestalten.

    Aus dem Fruchtfleisch und den Kürbiskernen machen wir dann diese wirklich sehr leckere Suppe, die wunderbar zu Halloween passt. Selbst meine Kinder lieben diese Suppe!!

    Das ausgehöhlte Fruchtfleisch wird kleingeschnitten und in der zerlassenen Butter angedünstet. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und das Ganze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Bei der Gemüsebrühe ist "Würzl" mein Favorit, weil die Suppe damit in ihrer gelben Farbe besonders schön unterstrichen wird.

    Jetzt wird das Kürbisfleisch mit dem Pürierstab fein püriert, der Schmand wird dazugegeben und die Gewürze. Korriander und Ingwer geben ein sehr gutes Aroma! Man kann auch eine Prise Muskat dazugeben, wenn man ihn mag.

    In einer Pfanne wird etwas Butter zerlassen und das Toastbrot oder auch das Bauernbrot (nach Geschmack, dass eine ist vornehmer, das andere rustikaler) wird in der Butter angeröstet. Dann gibt man noch eine gute handvoll Kürbiskerne dazu. Dazu nimmt man natürlich die aus dem Kürbis!! Es ist allerdings von Vorteil, wenn man eine Großmutter im Haus hat, die noch keine Gicht in den Fingern hat und die Arbeit übernimmt, die Kürbiskerne aus der Schale zu pellen :-). Die Kürbiskerne dann ebenfalls zu dem Brot geben und anrösten.

    Die Suppe in Teller oder Tassen geben und das geröstete Brot mit den Kürbiskernen darüber geben!

    Nach dieser Suppe können die kleinen Monster dann losziehen und die Gegend unsicher machen :-)



    Kürbis-Kartoffel-Salat

    Da ein Kürbis ja meist sehr groß ist und man nicht immer nur Kürbissuppe essen kann, habe ich im letzten Jahr dieses Kürbis-Kartoffelsalat ausprobiert - sehr gut für die Halloweenparty geeignet:

    1 kg Kürbisfleisch, kurz weichgekocht und in Scheiben geschnitten
    1 kg Kartoffeln, gekocht und in Scheiben geschnitten
    1-2 Stange Lauch in feine Ringe geschnitten
    1 Tasse heiße Gemüsebrühe
    1 Handvoll Kürbiskerne
    1 Handvoll Kräuter (Petersilie, Schnittlauch - was vorhanden ist)
    1 Becher saure Sahne
    1 Becher süße Sahne
    Salz, Pfeffer

    Kartoffeln (festkochende) kochen, so dass sie nicht zu weich sind und sich gut schneiden lassen.
    Kürbisfleisch vor dem Kochen in Scheiben oder kleine Würfel schneiden und ca. 10 Min. kochen
    Kartofflen nach dem Abkühlen in Scheiben schneiden
    Abgekühltes Kürbisfleisch dazugeben
    Den feingeschnittenen Lauch dazugeben
    Pfeffer und Salz über das Ganze
    Jetzt eine Tasse heiße Gemüsebrühe darüber gießen und unterrühren
    Etwas abkühlen lassen, dann die saußre und die Süße Sahne dazugeben und unterrühren
    Am Schluß die Kräuter und die Kürbiskerne leicht unterheben


    Kürbiskuchen

    3 Eier
    250 g Mehl
    1/2 Backpulver
    120 g Margarine
    120 g Puderzucker
    120 g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    300 g fein geraspeltes Kürbisfleisch

    Eier trennen. Aus Eiweiß und Zucker einen sehr steifen Eischnee schlagen. Eigelb, Margarine, Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eischnee unterheben. Mehl mit Backpulver sieben und mit den Kürbisraspeln unterheben. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Form füllen und bei 180 Grad (Heißluft) ca. 1 Stunde backen.

    Den fertigen Kuchen kann man schön verzieren, indem man sich aus Papier Augen, Nase und Mund eines Kürbisgesichts ausschneidet, auf den Kuchen legt und diesen dann mit Puderzucker bestreut - die Schablonen entfernen - und schon hat man einen stilvollen Halloween-Kuchen ... ich backe immer gleich zwei davon, dann die Mengenangaben einfach verdoppeln.



    Kürbisbrot

    750 g Kürbisfleisch zu Mus kochen
    1 Aldi Backmischung Vollkornbrot
    100 g Kürbiskerne

    Dieses Rezept habe ich aus der Not geboren, weil ich Kürbisbrot backen wollte, der Kürbis in diesem Jahr war so ergiebig, dass nach Kürbissuppe und Kürbiskuchen immer noch soviel Kürbisfleisch da war ... aber kein Mehl mehr im Haus war, nur noch die Backmischung - und das Ergebnis wurde wunderbar.

    Die Backmischung in eine Schüssel geben, das abgekühlte Kürbismus dazugeben und mit dem Knethaken so lange rühren bis sich der Teig von der Schüssel löst. Man braucht kein Wasser mehr an die Mischung geben! Zuletzt die Kürbiskerne unterkneten und das Brot in 2 gefettete Kastenformen geben. Ich nehme zum Brotbacken immer einen Römertopf, weil ich da die doppelte Menge Teig unterbringe und das Brot eine schöne Form bekommt.

    Den Teig in die gefettete Form geben und ca. 1/2 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
    Bachzeit ca. 1 Stunde bei 180 Grad im Heißluftherd.

    Man kann aber auch ein süßes Kürbisbrot backen:

    750 g Kürbisfleisch
    1 kg Mehl
    150 g Zucker
    2 Tl. Salz
    2 Würfel Hefe
    2 Eier
    125 g Butter



    Spaghetti Kürbis


    1 Spaghetti Kürbis (die heißen wirklich so!) Es sind kleine zucchiniartige gelb-grüne Kürbisse, die einen nussigen Geschmack haben.

    500 g Spaghetti
    1 gr. Dose geschälte Tomaten
    1 Zwiebel
    Olivenöl, Zucker, Essig, Salz, Tomatenmark
    250 g geriebenen Gouda

    Den Spaghetti Kürbis (komplett mit der Schale!) in einem Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Kochzeit gut 30 Minuten!

    In der Zwischenzeit die Tomatensoße zubereiten:
    1 kleingehackte Zwiebel in Ölivenöl glasig dünsten, dann mit den Tomaten (die man vorher zerkleinert hat) aufgießen. 2 Eßl. Tomatenmark dazugeben und mit Zucker und Essig abschmecken.

    Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen und abgießen.

    Der fertige Kürbis wird jetzt der Länge nach aufgeschnitten, die Kerne und das "Spinngewebe" entfernen und dann wird das Fruchtfleisch mit einer Gabel herausgekratzt - das Fruchtfleisch sieht dadurch so ähnlich aus wie Spaghetti (ich vermute mal, dass der Kürbis dadurch seinen Namen hat).

    Die echten Spaghetti und die Kürbisspaghetti mischen - Tomatensoße darüber geben und mit geriebenem Käse bestreuen.



    Zwiebelkuchen

    Der Teig ist identisch mit meinem Pizza-Teig von der Steinpilz-Pizza:

    500 g Mehl
    1 Hefewürfel
    etaws Zucker und Salz
    1 Eßl. Olivenöl ca. 1 große Tasse lauwarmes Wasser

    Für den Belag:

    250 g gewürfelten Schinkenspeck
    750 g in Ringe geschnittene Zwiebeln
    1 Stange Lauch
    1 Becher Sauer Rahm oder Schmand
    2 Eier
    Salz, Pfeffer, Muskat

    Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Kuhle machen und dort die Hefe zerbröckeln, etwas Zucker darüber streuen (Hefe braucht Zucker um aufzugehen!). Eine halbe Tasse Wasser auf die Hefe geben und den Vorteig ca. 20 Min. gehen lassen - mit einem Geschirrtuch abdecken.

    Dann 1 Teel. Salz zugeben und das restliche Wasser. Dann den Teig mit den Knethaken auf höchster Stufe durchmixen. Das Öl zugeben und solange weiterrühren bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüssel löst - man bekommt dafür ganz schnell ein Gefühl, wann der Teig "gut" ist. Es ist ganz wichtig wirklich lange genug zu rühren - dann kann eigentlich nix mehr schiefgehen mit dem Teig!!! Hefeteig ist wirklich keine Hexerei - das Geheimnis ist einfach das lange kneten. Dann den Teig 30 - 45 zugedeckt Minuten gehen lassen.

    In der Zwischenzeit ca. 750 g Zwiebeln in Ringe schneiden und eine in Ringe geschnittene Stange Lauch dazunehmen.

    In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, den Schinkenspeck anrösten, dann die Zwiebeln und den Lauch dazugeben, alles anbraten, dann mit einer halben Tasse Wasser aufgießen und das Ganze mit Pfeffer würzen. Salz ist nicht nötig, da der Schinkenspeck schon salzig genug ist. Die Pfanne abdecken und das ganze ca. 1/2 Stunde oder etwas länger dünsten.

    1 Becher Schmand mit 2 Eiern verrühren, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen - unter die fertigen Zwiebeln mischen und das ganze auf dem ausgerollten Teig verteilen.

    Bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen - dazu passt hervorragend ein Federweißer ... mmmhhh :-)



    Letscho - Ungarisches Paprikagemüse

    200 g Bauchspeck
    1 Fleischwurst
    6-8 Kartoffeln
    500 g Zwiebeln
    2 kg Paprika
    ca. 4 frische Chillischoten (rot/grün)
    4-6 frische Tomaten - oder eine kleine Dose Pizza Tomaten nehmen
    Olivenöl
    Salz, Pfeffer und scharfen gemahlenen ungarischen Paprika

    Dieses Gericht gelingt am besten, wenn man eine Schwiegermutter hat, die selbst ungarischen Paprika züchtet :-) Es gelingt aber mit ein paar Tricks auch mit käuflich erwerblichen Paprikaschoten, die es im Supermarkt gibt. Allerdings sollten es schon die langen, spitzen Schoten sein (nicht die dicklichen, die überall erhältlich sind - diese sind einfach zu fade). In den letzten Jahren gibt es aber die schönen Schoten überall im Handel ab September so ungefähr.

    Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Stil der Paprika abschneiden und die Kerne auslösen, dann die Paprika ebenfalls in Ringe schneiden. Und falls man jetzt nicht das Glück hat, selbstgezüchtete Paprika zu haben, dann braucht man auch ein paar Chillischoten, damit das Gericht die nötige Schärfe bekommt - diese ebenfalls in Ringe schneiden (Vorsicht! Sie brennen in den Augen, falls man sich in diesen reibt!). Die Kartoffeln schälen und längs achteln - also in "Schnitze" schneiden (etwas größer alls für Pommes). Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, kreuzförmig einritzen und die Haut abziehen und in Würfel schneiden.

    Einen großen Topf nehmen und etwas Olivenöl erhitzen und dann die Zwiebeln darin glasig dünsten. Salz und Paprikapulver auf die Zwiebeln geben und dann die Paprikaringe und die Chillischoten dazugeben. Gut durchrühren und auch die Paprika etwas anbraten. Dann die Tomaten dazugeben. Wieder gut durchrühren und dann die Kartoffelschnitze dazu. Topf abecken und auf kleiner Flamme ca. 40 Min. garen lassen.

    Den Bauchspeck von der Schwarte befreien, in 1 fingerdicke Streifen von ca. 5x5 cm schneiden, diese in mit Paprikapulver panieren. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck ausbraten.

    In der Zwischenzeit die Fleischwurst in Wasser garen.

    Den Speck am Ende in das Letscho geben und die Fleischwurst mit frischem Bauernbrot dazu servieren. Das Letscho sollte schön scharf sein - so dass dann die Fleischwurst und das Brot einen guten Kontrast dazu bildet. Wenn es richtig scharf geglückt ist, dann sind das die etwas faderen Kontraste, die die Schärfe so richtig herausstreichen :-)

    Natürlich kann man das Letscho auch ohne Fleischwurst machen und es zu Schnitzel oder einem Salzbraten servieren ...



    Süße Hexereien

    Lavendelzucker

    1 kg Zucker
    1 Eßl. Lavendelblüten

    Lavendel und Zucker vermischen und in Gläser mit Schraubverschluß füllen. Die Mischung 4 - 6 Wochen verschlossen stehen lassen und zwischendurch immer wieder kräftig durchschütteln.
    Dieser Lavendelzucker kann sehr gut für Süßspeißen verwendet werden oder ist auch als kleines Geschenk sehr gut herzustellen. Duftet himmlisch!!!
    Vor dem Verzehr des Zuckers sollten die Lavendelblüten allerdings herausgesiebt werden.



    Himmlische Himbeeren

    500 g frische Himbeeren
    ca. 1 Eßl. Zucker
    etwas frisch gemahlenen Pfeffer
    6 cl schottischen Whisky

    Die Himbeeren leicht zuckern (wenn überhaupt - das ist Geschmackssache)
    frisch gemahlenen Pfeffer aus der Pfeffermühle darüber geben
    (das verstärkt das Aroma)
    Den Whisky darüber geben und mit einem Löffel vorsichtig umrühren.
    Himm(beer)lisch gut!!!



    Rosen-Liebeszauber


    Dieses Desert ist geeignet, das Herz einer Frau zu erobern, falls es für einen Mann gemacht wird, sollte frau vielleicht ein wenig mehr Zucker dazu tun :-) Dieses Rezept ist kreiert von Ha-Jo Michl, bei dem ich mich ganz herzlich bedanke!!

    Um ein Liebesdessert für 2 Personen zu gestalten benötigen wir:

    300 ml Naturjoghurt
    250 g Erdbeeren
    2-3 frische Rosenköpfe mit saftigen Blütenblättern
    - die Rosen sollten möglichst rosafarben sein!
    1 Banane

    Joghurt aufteilen und in zwei flache Dessertschalen verteilen.
    Die gute Hälfte der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden (schön klein, aber kein Matsch).
    Diese in den Joghurt geben und leicht verrühren.
    Die äußeren Rosenblätter entfernen, aber zur Garnierung aufheben.
    Die inneren saftigen Blätter mit einem Pürierstab in einem Glas mit etwas Wasser fein pürieren. Das Wasser ist an sich völlig überflüssig, jedoch lassen sich die Rosen ohne Wasser nicht pürieren. Die pürierten Rosenblätter, aus dem Wasser fischen und in den Joghurt geben und leicht unterheben. Die restlichen Erdbeeren mit dem Pürierstab zu Erdbeermus pürieren.
    Die Banane in zwei Hälften Teilen und auf einer Seite einritzen. In diese Ritze werden die äußeren Rosenblätter gesteckt, so dass eine Rosenblüte entsteht. Die Banane dann etwas am Rand anlehnden in den Quark stellen (sonst fällt sie nämlich gleich um - und das sieht nicht so gut aus :-).
    Jetzt den Erdbeermus darüber gießen, und zwar am besten so, dass um die Banane herum ein Herz entsteht.

    Wie anfangs schon erwähnt, kann das Rezept nach Belieben auch noch mit Zucker versüßt werden :-)



    Himbeer-Sahne-Baiser-Creme

    800 ml Schlagsahne
    800 ml Magerjoghurt
    1 kg Himbeeren tiefgefroren
    ca. 30 Baiser (Schaumgebäck)

  • Die Sahne mit dem Mixer steif schlagen. Das Joghurt vorsichtig unterheben. Ganz wichtig: Der Sahne keinen Zucker zugeben!

    Die Baiserteilchen in einen Plastikbeutel geben und mit mit dem Fleischkloper kleinhauen, so dass sie schön krümelig sind.

    Eine große Schüssel nehmen.

    Zuerst eine Lage von den Baiser-Krümeln einflüllen, darauf eine Lage Himbeeren, dann die Sahnecreme und wieder von vorne - bis die Schüssel voll ist und oben drauf Baiser-Krümel geben.

    Dieser Nachtisch sollte ca. 4 Stunden vor Verzehr zubereitet werden, damit die Himbeeren noch schön kalt sind, aber nicht mehr tiefgefroren. Bis zum Verzehr dann in den Kühlschrank stellen.

    Schmeckt wunderbar leicht und luftig - göttlich gut und gerade im Sommer der ideale Nachtisch!

    Hexen Diät

    Magische Kohlsuppe


    Wenn die Hexenküche zu gut geschmeckt hat, ist es eines Tages an der Zeit eine Hexendiät zu machen :-)

    Ein guter Einstieg ist die berühmte "Magische Kohlsuppe" über die es ganze Bücher gibt.

    Hier nun mein Rezept:

    1 Kopf Weißkraut
    2 Stangen Lauch
    3 rote Paprika
    1 kg Möhren
    2 große Zwiebeln
    1/4 Sellerie
    3-4 frische Peperoni
    1 l passierte Tomaten
    2 kleine Dosen Pizza-Tomaten (in Stücken)
    2 l Wasser 2 Eßl. Gemüsebrühe
    Zum Würzen: Chilli, zerstoßener Kümmel, Pfeffer nach Geschmack
    Salz so wenig wie möglich dazugeben

    Man braucht dazu einen besonders großen Topf, denn das ist eine Menge, was da zusammen kommt. Die Suppe soll ja auch für mehrere Mahlzeiten reichen.

    Kraut hobeln, Möhren in Scheiben schneiden oder ebenfalls hobeln, Lauch und Peperoni in Ringe schneiden, Zwiebeln in Streifen schneiden, Sellerie raspeln und alles in den Topf, die anderen Sachen dazu und dann aufkochen lassen.

    Ich halte die Kohlsuppe für einen guten Einstieg in eine Diät, würde aber abraten die Kohlsuppe länger als 3 Tage zu essen. Aber man kann im Rahmen einer längeren ausgewogenen Diät immer mal wieder einen Tag Kohlsuppe einschieben. Die Suppe regt die Verdauung an und räumt auf. Man kann sie auch einfach mal nach besonders "üppigen" Festtagen machen, denn sie schmeckt wirklich lecker und ist vitaminreich und gesund.



    Kroatischer Trank zum Abnehmen

    Man nehme:

    1 Kilo unbehandelte Zitronen
    1/2 Knolle Knoblauch

    Die Zitronen achteln und ungeschält in einen großen Topf geben. Knoblauchknolle ungeschält dazugeben. Wasser zugeben und zwar so, dass die Zitronen ca. 2 Handbreit mit Wasser bedeckt sind.

    Alle Zutaten zum Kochen bringen und 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Anschließend noch 1-2 Stunden durchziehen lassen.

    Das Gemisch durchseihen und täglich 2-3 Gläser von dem Trank trinken. (Ich denke mal, man sollte das Gemisch in den Kühlschrank stellen, damit es haltbar bleibt.)


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